Essenszeit unbedeutender als Kaloriengehalt

März 9th, 2010 · Keine Kommentare

Diättipps wie „nach 17 Uhr soll man nichts mehr essen“ oder „nur einmal am Tag soll man eine warme Mahlzeit zu sich nehmen“ sind weit verbreitet. Ernährungsexperten sind  sich einig, dass beides nicht stimmt! Denn nicht die Temperatur oder die Uhrzeit ist entscheidend für eine Gewichtsveränderung, sondern der Kaloriengehalt des Essens. Denn das würde ja heißen, der Körper verbrennt Kalorien abhängig von der Tageszeit, und das ist natürlich Blödsinn. Die Experten weisen aber darauf hin, dass die Zeit, die zwischen zwei Mahlzeiten vergeht, tatsächlich eine Rolle spielt. Denn der Abstand sollte weder zu kurz, noch zu lang sein. Isst man z. B. nur zweimal am Tag, entwickelt man einen derartigen Heißhunger, dass man beim Essen den Zeitpunkt verpaßt, an dem man satt ist. So isst man natürlich viel zu viel. Normalerweise setzt das Sättigungsgefühl nach 20 Minuten ein. Außerdem schlingt man oft bei Heißhunger. So stopft man sich in den 20 Minuten wesentlich mehr rein, als man tatsächlich braucht. Die Quittung hierfür ist langfristig eine Gewichtszunahme und dauerhaftes Völlegefühl.
Außerdem erklären die Experten, dass das Snacken zwischendurch auch nicht empfehlenswert ist. Denn durch das ständige nebenbei kleine Portionen zu sich nehmen, ist man nicht mehr in der Lage, auf seinen Körper zu hören. Oft isst man dann nicht, weil man Hunger, sondern weil man Langeweile, Stress oder sonstwas hat. Das Snacken wird zur Gewohnheit. Die Quittung hierfür ist langfristig ebenfalls eine Gewichtszunahme. Die klassischen drei Hauptmahlzeiten Frühstück, Mittagessen und Abendbrot sind nach wie vor empfehlenswert und keineswegs veraltet.

Tags: Ernährung

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