WHtR genauer als der BMI

März 5th, 2010 · Keine Kommentare

Der BMI als Indikator für die Gesundheit wird immer mehr angezweifelt. Denn der BMI unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskeln. Bodybuilder mit vielen Muskeln würden also rein rechnerisch (nach dem BMI) zu den fettleibigen Menschen gehören. Mittlerweile weiß man auch, dass Fett nicht gleich Fett ist, neue Studien zeigen, dass subkutanes Fett wie an Hüften, Oberschenkeln und Po nicht das Risiko für Herzprobleme etc. erhöht. Was tatsächlich ungesund ist, ist das viszerale Fett, das sich im Bauchraum um die inneren Organe sammelt. Es beeinflusst den Stoffwechsel und kann zu Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten und Insulinresitenz führen.
Besser (als der BMI) als Maßstab ist von daher (gerade bei Bodybuildern) den Taillenumfang durch die Körpergröße in Zentimetern zu teilen. Die Kurzbezeichnung für diese Meßmethode heißt WHtR (waist-to-height-ratio). Gemessen wird in Nabelhöhe. Je höher der WHtR desto größer das Risiko auf Herzinfarkt, Schlaganfall etc..

Und wer gleich nachmessen will, um herauszufinden wie hoch sein Risiko tatsächlich ist, hier die vorläufigen (weitere Studien müssen folgen) Grenzwerte (sie gelten für Männer und Frauen gleichermaßen):

>Für unter 40-jJährige gilt ein Wert von über 0,5 als kritisch
>Bei über 50-jährigen liegt die Grenze bei 0,6

Tags: Pinboard Aktuell

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